So machen wir Hilfe möglich – heute und mit Blick auf morgen.

Die Reimund C. Reich Stiftung fördert gemeinnützige Organisationen, die mit viel persönlichem Engagement, Leidenschaft und Mut für Menschen in Not da sind – oft mit begrenzten Mitteln, aber mit großer Wirkung. Unser besonderer Fokus gilt der Hilfe für Menschen in Armut, Obdachlosigkeit und sozialer Ausgrenzung sowie der präventiven Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus sozial benachteiligten Lebensverhältnissen. Wir fördern dort, wo konkrete Hilfe ankommt, neue Perspektiven entstehen und gesellschaftliche Teilhabe möglich wird.

Bemerkenswertes

Gruppenfoto bei der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Reimund C. Reich in einem festlichen Saal

Bundesverdienstkreuz

Unser Stifter hat das Bundesverdienstkreuz am Bande für sein besonderes Engagement für das Gemeinwohl verliehen bekommen. Wir freuen uns sehr für ihn.

Gesprächsrunde an Mikrofonen bei der Aufnahme des Podcasts „Unter Nachbarn“ zum Trinitatis Quartier

Reimund C. Reich Haus im Trinitatis Quartier

Die Geschäftsführer von bauwerk KIRCHLICHE IMMOBILIEN im Interview zur Entwicklung des Trinitatis Quartier

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Verantwortung, die bleibt

Mehr über den Stifter

Die Reimund C. Reich Stiftung wurde aus einer persönlichen Überzeugung ihres Stifters gegründet: Reimund C. Reich wollte seinen wirtschaftlichen Erfolg mit den Menschen teilen, die weniger Chancen im Leben hatten. Seine Erfahrungen und seine tiefe Verbundenheit mit Hamburg prägen unser Selbstverständnis bis heute.
Wir wollen genau hinsehen, Verantwortung übernehmen und dort unterstützen, wo Hilfe wirklich etwas bewegen kann.

Dabei vertrauen wir auf die Erfahrung und die Expertise der Organisationen, die nah an den Menschen sind und wissen, was vor Ort gebraucht wird.

Wir begleiten sie auch über das einzelne Projekt hinaus, hören zu, denken mit und helfen, wo wir helfen können.

Denn gute Zusammenarbeit entsteht für uns durch Vertrauen, persönlichen Austausch und den gemeinsamen Wunsch, etwas zu bewegen.
Wir handeln mit Bedacht, verlässlich und mit einem klaren Blick auf die Wirkung unserer Förderung.

Für uns zählt nicht, möglichst viel zu fördern, sondern mit den uns anvertrauten Mitteln möglichst viel für Menschen zu erreichen.

Projektbeispiele

Luftaufnahme des Trinitatis Quartiers in Hamburg-Altona mit Backsteinbauten, Kirchturm und dem Hafen im Hintergrund
Reimund C. Reich Haus

Ein Zuhause und neue Perspektiven

Mit dem Reimund C. Reich Haus im Trinitatis Quartier ist ein Herzensprojekt unseres Stifters Wirklichkeit geworden: 26 Wohnungen geben ehemals wohnungslosen Menschen ein eigenes Zuhause und die Chance auf einen Neuanfang.

Von Beginn an war es Reimund C. Reich ein besonderes Anliegen, etwas gegen die Obdachlosigkeit in seiner Heimatstadt Hamburg zu tun. Mit einer Großspende der Stiftung und in Zusammenarbeit mit bauwerk Kirchliche Immobilien konnte dieser Wunsch verwirklicht werden.

Acht der Wohnungen wurden gemeinsam mit dem von uns langjährig geförderten Verein Leben im Abseits e. V. nach dem „Housing First“-Ansatz vermittelt. So ist aus einer Idee ein Ort entstanden, der weit mehr bietet als Wohnraum: Sicherheit, Rückzug und die Möglichkeit, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Zum Projekt
Schwarz-Weiß-Aufnahme einer Straßenfassade mit Graffiti und offenem Hauseingang
Leben im Abseits e. V.

Schritt für Schritt aus dem Abseits

Leben im Abseits e. V. ist dort, wo Hilfe gebraucht wird: direkt bei den Menschen auf der Straße. Der Verein versorgt obdachlose Menschen mit dem Nötigsten, hört zu, begleitet und hilft ganz konkret dabei, Wege aus einem Leben, ohne eigenes Zuhause zu finden.

Mit dem Projekt „Der Schritt Vorwärts“ geht diese Hilfe noch einen Schritt weiter. Ganzjährig angemietete Hotelzimmer geben Menschen die nötige Ruhe und Sicherheit, um gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln – bereits 35 Menschen konnten so in eigenen Wohnraum vermittelt werden. Hinzu kommt die Betreuung von acht Housing-First-Wohnungen im Trinitatis Quartier. Gleichzeitig bringt Leben im Abseits das Thema Obdachlosigkeit mit Lesungen, Ausstellungen und Bildungsangeboten in die Öffentlichkeit. So verbindet der Verein unmittelbare Hilfe mit langfristiger Begleitung – und gibt Menschen die Chance, Schritt für Schritt wieder im eigenen Leben anzukommen.

Zum Projekt
Im Sozial-Café Augenblicke wird einem Gast eine warme Mahlzeit an den Tisch gebracht
Jesus Center e. V.

Ein Ort zum Ankommen

Seit 40 Jahren ist das Sozial-Café Augenblicke mitten auf der Hamburger Schanze ein Ort, an dem jeder willkommen ist.

Unter dem Motto „Nächstenliebe auf der Schanze“ finden Menschen hier Gemeinschaft und ganz praktische Unterstützung: eine warme Mahlzeit, Lebensmittel und Kleidung, eine Dusche – oder einfach einen geschützten Ort, um zur Ruhe zu kommen.

Und manchmal braucht es mehr als Hilfe für den Moment. Dann ist die Sozialberatung da, hört zu, hilft beim Sortieren und sucht gemeinsam nach Lösungen – bei finanziellen Sorgen, persönlichen Krisen oder auf dem Weg aus der Obdachlosigkeit. So verbindet das Café unkomplizierte Hilfe im Alltag mit persönlicher Begleitung und der Chance auf neue Perspektiven.

Zum Projekt
Zwei Frauen im Gespräch auf einer Bank vor einer gelben Wand im Containerprojekt der Caritas
Caritas Containerprojekt

Schutz, wenn andere Hilfen nicht greifen

Das Containerprojekt der Caritas bietet wohnungslosen Frauen einen geschützten Ort, die in anderen Hilfsangeboten häufig keinen Platz finden.

Auf dem Gelände der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) stehen ihnen eigene Einzelcontainer zur Verfügung – ein sicherer Rückzugsort, an dem sie ankommen, sich vom Leben auf der Straße ausruhen und neue Kraft schöpfen können.

Das Projekt wird gemeinsam mit Studierenden der Sozialen Arbeit der HAW getragen. Sie sind für die Frauen da, beraten und begleiten sie und gestalten auch gemeinsame Mahlzeiten. Dabei muss es nicht immer der große Schritt sein: Eine sichere Unterkunft, ärztliche Versorgung oder wieder Vertrauen in andere Menschen und in Unterstützung zu finden, kann viel verändern. So erreicht das Containerprojekt gerade die Frauen, die sonst häufig ohne Hilfe bleiben.

Zum Projekt
Lachendes Mädchen mit anderen Kindern und Jugendlichen im Löwenhaus in Hamburg-Harburg
Das Löwenhaus

Ein Ort zum Wachsen

Seit mehr als 18 Jahren gehört das Löwenhaus zum Harburger Phoenix-Viertel. Kinder und Jugendliche finden hier einen verlässlichen Ort, an dem sie willkommen sind, gemeinsam essen, lernen, Neues ausprobieren und Menschen haben, die ihnen zuhören und sie durch den Alltag begleiten.

Für viele Löwenkinder sind Dinge, die andernorts selbstverständlich erscheinen, keine Selbstverständlichkeit. Deshalb gibt es täglich frisch gekochte Mahlzeiten und Unterstützung beim Lernen genauso wie Musik, Kunst, Bewegung, Ausflüge und gemeinsame Erlebnisse. Auch digitale Bildung, ein bewusster Umgang mit Lebensmitteln und Umwelt oder die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen, gehören dazu. So entsteht ein geschützter Raum, in dem Kinder Gemeinschaft erleben, Selbstvertrauen entwickeln und erfahren können, dass sie ihre Zukunft selbst mitgestalten können.

Zum Projekt
Eine Betreuerin hilft einem Jungen bei den Hausaufgaben in der Arche Hamburg-Billstedt
Die Arche - Billstedt

Mehr als eine warme Mahlzeit

Seit 2016 ist die Arche in Hamburg-Billstedt für Kinder und Jugendliche da, die in ihrem Alltag nicht immer die Unterstützung und Versorgung erfahren, die sie brauchen.

An vier Tagen in der Woche kommen täglich zwischen 60 und 100 Kinder und Jugendliche zum gemeinsamen Mittagstisch – für viele ist es die einzige verlässliche warme Mahlzeit des Tages.

Doch am Tisch geht es um mehr als satt zu werden. Gemeinsam mit den pädagogischen Mitarbeitenden wird gegessen, erzählt und zugehört, über den Schultag gesprochen und ganz nebenbei gelernt, was zu einer gesunden Mahlzeit und einem gemeinsamen Essen dazugehört. Danach bleibt Zeit für Hausaufgabenhilfe, Nachhilfe, Sport, Musik, kreative Angebote oder einfach dafür, gemeinsam etwas zu unternehmen. So verbindet die Arche in Billstedt eine wichtige Grundversorgung mit Gemeinschaft, verlässlicher Begleitung und neuen Chancen im Alltag.

Zum Projekt

Wen wir fördern

Wir unterstützen gemeinnützige Organisationen, die mit viel Engagement für Menschen da sind, die Hilfe brauchen. Dabei vertrauen wir auf ihre Erfahrung, ihre Nähe zu den Menschen und ihr Wissen darüber, was vor Ort wirklich gebraucht wird. Unsere Förderung soll ihnen den Spielraum geben, gute Ideen umzusetzen, verlässlich zu helfen und neue Perspektiven zu schaffen.
Damit Sie schnell einschätzen können, ob Ihr Vorhaben zu uns passt, haben wir die wichtigsten Voraussetzungen für eine Förderung hier zusammengefasst.

Gemeinnützig engagiert

Wir fördern Projekte und Initiativen gemeinnütziger und mildtätiger Organisationen sowie anderer steuerbegünstigter Körperschaften.

Passend zum Förderprofil

Projekte, die Menschen in Armut und Obdachlosigkeit konkret helfen oder Kinder und Jugendliche in prekären Lebensverhältnissen präventiv unterstützen.

Hilfe, die ankommt

Wir unterstützen Organisationen, Projekte und Einrichtungen, die Menschen in Not helfen und nachhaltig etwas bewirken.

Hamburg im Blick

Hamburg die Heimat unseres Stifters und bis heute Schwerpunkt unserer Arbeit. Deshalb fördern wir vor allem Projekt die in Hamburg unmittelbar etwas bewegen.

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